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Zahnerkrankungen wie Karies oder Parodontitis
entwickeln sich langsam. Eine gute Pflege mit dem passenden Werkzeug"
und der richtigen Technik kann jedoch viele Probleme verhindern. Die Zahnbürste
entfernt Beläge und Speisereste. Nach jedem
Bürsten sollte man den Bürstenkopf reinigen und die Bürste
mit dem Kopf nach oben trocknen lassen. Nach ca. 68 Wochen sollte
die Bürste ausgewechselt werden.
Die Reinigung der Zähne sollte in der Regel von rot nach weiß
das heißt vom Zahnfleisch ausgehend in Richtung Zähne
oder in leicht kreisenden Rüttelbewegungen erfolgen. Die geeignete
Putzmethode muss jedoch für jede Situation individuell angepasst
werden. Die Hilfe hierfür erhält man durch qualifizierte Zahnarzthelferinnen
oder durch den Zahnarzt.
Putzen Sie mindestens drei Minuten, auf jeden Fall morgens und abends.
Eine Zahnbürste säubert allerdings nur 70 Prozent der Zahnoberfläche,
da sie die Zahnzwischenräume kaum erreicht. Hier helfen Zahnzwischenraumbürstchen
für größere Lücken und Zahnseide.
Die Zahncreme unterstützt zusätzlich die Putzarbeit der Bürste.
Die zugesetzten Fluoride in Zahnpasten hemmen kariesfördernde Bakterien
und stärken den Zahnschmelz. Unterwegs reinigen zuckerfreie Kaugummis
die Zähne und fördern gleichzeitig den Speichelfluss. Hierdurch
kann das Kariesrisiko gesenkt werden, das
Zähneputzen wird allerdings nicht ersetzt!
Putzen Sie nicht direkt nach dem Genuss von säurehaltigen Lebensmitteln
wie Obst und Limonaden und verzichten Sie nach dem Putzen zwei Stunden
auf diese Lebensmittel.
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