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Brief aus Kanada Gerd Braune Frankfurter
Rundschau vom 5. Februar 2000 lesen...
Kein Schmerzensgeld
von Amalgam-Hersteller OLG Frankfurt weist
Klage endgültig zurück lesen...
Ätzende
Softdrinks Der Spiegel, Nr. 34 vom 18.August
2003 lesen...
Auch unsere
Vierbeiner brauchen Zahnpflege Helga von SAT
1 macht es vor lesen...
Flexibles Gebiss:
Ideal für Paare auf getrennten Wegen Gießener
Anzeiger vom 1. April 2003 lesen...
Schlechter
Atem entsteht oft schon auf der Zunge
Unangenehmer Mundgeruch kann unterschiedliche
Ursachen haben lesen...
Elvis-Zahn
findet keinen Käufer Eine Zahn-Odyssee
lesen...
Justitia lässt
grüssen ! Prozess gegen ein Nachtlokal
lesen...
Wider den Mundgeruch
Schwarzer Tee hilft dank Polyphenolen lesen...
Zu viel Eis:
Kehle erfroren Ärzte Zeitung Online vom
17. Juni 2003 lesen...
Zahnhygiene
anno dazumal FLZ vom 12./13. Juli 2003 lesen...
Säureangriff
mit E 330 Eistee und Früchtetee gefährden
Kinderzähne ! von Dr. Uwe Neddemeyer am 9. Juli 2003 lesen...
Zahnbürste
verschluckt Frau aus Hongkong verschluckte
ihre Zahnbürste ! (Süddeutsche Zeitung) lesen...
Urzeitlicher
Faultier-Zahn gefunden lesen...
Zahnroboter
zum Testen lesen...
Namen für
Weisheitszähne lesen...
Brief aus Kanada
Wenn der Zahnarzt klingelt
Liebe Leute !
meist rufen Pat oder Wendy morgens zwischen 9 und 10 Uhr an. Sie erinnern
mich an den mit ihnen vereinbarten Termin und wollen wissen, ob ich auch
wirklich komme. Selbstverständlich, beruhige ich sie, wie könnte
ich auch eine Vereinbarung mit Pat und Wendy vergessen. Wir plaudern ein
wenig. Viel Zeit haben die Damen nicht, wir sehen uns ja auch bald.
Ich treffe Pat und Wendy im 14. Stockwerk eines Gebäudes in der Laurier-Avenue
inmitten Ottawas. Eine wohloge Wärme empfängt mich. Ich möge
doch bitte Platz nehmen, gleich sei ich an der Reihe. Ein flauschiger
Teppich, dezente Bilder an der Wand. Es entspricht so gar nicht dem, was
man sich landläufig unter einer Zahnarztpraxis vorstellt. Pat und
Wendy managen die Praxis von Dr. Michael Iwanoff, unserem Dentisten. Die
Berufsbezeichnung "Sprechstundengehilfin" würde ihrer Aufgabe
sicherlich nicht gerecht.
Kanada ist eine Dienstleistungsgesellschaft...Der absolute Höhepunkt
war der erste Kontakt mit der Zahnarztpraxis Iwanoff, die uns ein Freund
empfohlen hatte. Meine Frau hatte den Mut, als Erste aus der Familie Iwanoffs
Dienste in Anspruch zu nehmen. Einen Tag vor dem telefonisch vereinbarten
Termin klingelte das Telefon. "Hallo, hier ist Wendy" (oder
war es Pat?), tönte aus dem Höhrer, "Praxis Dr. Iwanoff.
Ich möchte den Termin morgen bestätigen. Geht es in Ordnung?"
"Ja", antwortet meine Frau verstört. Der Zahnarzt ruft
an? Fragt, ob sie den Termin einhalten kann?
Am Tag nach dem Zahnarztbesuch flattert uns ein Brief ins Haus - von Michael
Iwanoff und seinem Team, darin eine Karte mit dem Aufdruck "Willkommen
in unsere Praxis" und den freundlichen Zeilen: "Es war ein Vergnügen,
Sie kennen gelernt zu haben. Wir hoffen, dass Sie zufrieden waren."
Nach dem zweiten Zahnarztbesuch kam eine Karte, mit der Michael die Hoffnung
ausdrückte, bald die anderen Mitglieder der Familiekennen zu lernen.
So geschah es natürlich. Erst folgten unsere Kinder. Stets rief die
Praxis vor einem vereinbarten Termin nochmals an. Da mein Büro in
unserer Wohnung ist, war meist ich es, der den Anruf entgegennahm. So
kannte ich Wendy und Pat, lange bevor ich mich endlich aufraffte, den
Zahnarzt aufzusuchen.
Natürlich erhielt ich nach dem Zahnarztbesuch ein Dankesschreiben.
Aber nicht nur ich wurde mit freundlichen Worten bedacht. Auch meine Frau
erhielt eine Karte von Michael. Er bedankte sich bei ihr dafür, dass
sie mich "eingeladen" hatte (genau das war seine Formulierung),
in die Praxis zu kommen. Was mir zeigte, dass Ärzte in Ehemännern
zaudernde, von der Entschlossenheit ihrer Frauen abhängige Wesen
sehen, wenn es um Gesundheit geht.
Den nächsten Termin bei Michael Iwanoff habe ich bereits festgelegt.
Ich freue mich schon jetzt auf den Anruf von Wendy und Pat.
Gerd Braune
ist FR-Korrespondent in Ottawa/Kanada
Frankfurter Rundschau vom 5.Februar 2000
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OLG Frankfurt weist Klage endgültig zurück:
Kein Schmerzensgeld von
Amalgam-Hersteller
Immer wieder versuchen Zahnärzte, Patienten mit Amalgam-Versorgungen
über den Verdacht eines Zusammenhangs mit Allgemeinerkrankungen dazu
zu bewegen, bei nachgewiesener Amalgamunverträglichkeit (muss durch
einen Facharzt erfolgen)- vom Amalgamhersteller Schadenersatz zu fordern.
Solche Gerichtsverfahren liefen jahrelang, sie werden überwiegend
zurückgewiesen. Nun hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt (Main)
ebenfalls negativ entschieden.
Eine an Multipler Sklerose erkrankte Zahnpatientin hat ohne Erfolg einen
Hersteller des Zahnfüllstoffes Amalgam auf Schadenersatz und Schmerzensgeld
verklagt. Das OLG Frankfurt wies in seinem Urteil die Klage mit der Begründung
zurück, es stehe nicht fest, dass die Krankheit der Klägerin
auf ihre Amalgam-Zahnfüllung zurückzuführen sei.
Die Patientin war nach verschiedenen Zahnbehandlungen an einer Quecksilbervergiftung
erkrankt, die bei ihr angeblich Multiple Sklerose und Unfruchtbarkeit
verursachte. Vor Gericht musste sie jedoch eingestehen, dass sie vorher
schon sieben Amalgam-Füllungen anderer Hersteller hatte.
Schon aus diesem Grund konnten die Richter eine Ursächlichkeit des
von dem beklagten Unternehmen hergestellten Füllstoffs nicht feststellen.
Nach dem derzeitigen Stand der Forschung sei ein Zusammenhang zwischen
Multipler Sklerose, Unfruchtbarkeit und der Quecksilberfreisetzung aus
Amalgam ohnehin "eher als unwahrscheinlich anzusehen".
(Az.: 3 U 30/2000)
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Ätzende Softdrinks
Die Vorliebe für Softdrinks und Light-Getränke wirkt sich zerstörerisch
auf die Zähne von Kleinkindern und jungen Erwachsenen aus: Zunehmend
stellen Zahnärzte bei ihren jugendlichen Patienten "massive
Erosionen" des Gebisses durch den Dauerkonsum fest, wie Britta Willershausen
von der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universität Mainz
berichtet.
Verursacht würden die Defekte im Schmelz, aber auch in der harten
Substanz der Zähne durch verschiedene Zutaten, die zur Geschmacksverstärkung,
als Antioxidanzien und zur Gasbildung zugesetzt sind - etwa Zitronen-,
Ascorbin-, Kohlen- und Phosphorsäure. Beim ständigen Genuss
solcher Getränke würden oftmals die Kronen der Zähne verkürzt
und das Zahnbein freigelegt. Betroffen sind der Medizinerin zufolge meist
die Innenflächen der oberen Vorderzähne wie auch die Backenzähne,
deren natürliche Höcker auf der Kaufläche durch die Säure
abgerundet werden. Gleichzeitiges Kaugummikauen könne diese Schäden
noch verstärken, warnt Willershausen. Durch mechanischen Abrieb würden
die bereits geschädigten Zahnflächen noch weiter abgetragen.
Aus: "Der Spiegel", Nr. 34 vom
18.August 2003
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Helga von SAT 1 macht es vor:
Auch unsere Vierbeiner brauchen Zahnpflege !
Seit über zehn Jahren "pflegen" die Deutschen Ende
September den Tag der Zahngesundheit - doch auch 80% aller Hunde über
drei Jahnren leiden unter Parodontitis. Diese Erkrankung des Zahnfleisches
und des Zahnhalteapparates führt bei unseren vierbeinigen Freunden
zu chronischen Mundhöhlenerkrankungen, die zum Zahnverlust und sogar
zu Schäden an Herz, Gelenken und Nieren führen können.
Für gesunde Zähne kann man sorgen: Helga, die prominente Hundedame
aus dem SAT 1 Frühstücksfernsehen, zeigt, wie es funktioniert,
und geht zum Zahncheck in die tierärztliche Praxis. Für die
regelmäßige Zahn-Prophylaxe gibt es - neben dem Putzen mit
Bürste - Pedigree DentaStix. Der praktische Stick ist Leckerli und
Zahnpflege in einem und kann bei täglicher Fütterung dazu beitragen,
Zahnstein undd Zahnbelag um bis zu 60% zu reduzieren.
Also dem Hund nicht aufs, sondern regelmäíg ins Maul schauen.
Bei Verfärbungen der Zähne, Ablagerungen und unangenehmem Geruch
auf zum Tierarzt. Dort gibt es auch das Pedigree DentaStix Bonusheft mit
Stempel, Eintrag und Terminerinnerung.
Bestellmöglichkeit für das Bonusheft inkl. einer Gratispackung
DentaStix und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.helga-zeigt-zaehne.de
oder telefonisch bei der Pedigree-Hotline unter 01805/334545.
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Kostendämpfung im Gesundheitswesen:
Flexibles Gebiss: Ideal für Paare auf getrennten
Wegen
Buseck (bf). Die Bundesgesundheitsministerin wird es freuen, ein Busecker
Tüftler erfand das flexible Gebiss. Dem Busecker Erfinder und Tüftler
Dr. Till Nizuglom ist es nach längerer Forschung gelungen, einen
Zahnersatz zu entwickeln, der von Ehepaaren gemeinsam benutzt werden kann.
Das Gebiss ist in Form und Größe durch ein paar leichte Handgriffe
in der Lage, sich dem jeweiligen Träger anzupassen. Der Zahnersatz
ist so gestaltet, dass einzelne Zähne ausgewechselt werden können.
Er ist für Paare gedacht, die sich nicht mehr viel zu sagen haben
und oft auch im Haus das Gebiss nicht tragen. Diesen Umstand kann man
dafür nutzen, es bedarf lediglich einer kleinen Umstellung. Nach
der Vorstellung des Erfinders werden die Mahlzeiten hintereinander eingenommen.
Gemeinsame Spaziergänge fallen aus. Er kann wieder unbeschwert zum
Stammtisch gehen, während sie zu Hause bleibt. Oder sie geht zum
Kaffeekränzchen und er bleibt zu Hause.
Erste Versuche in einem Dentallabor haben bewiesen, dass dieser Zahnersatz
sehr kostengünstig herzustellen ist und eine Bereicherung zur Kostendämpfung
im Gesundheitswesen darstellt. Es werden Probanden (Paare) gesucht, die
sich für eine Testreihe (Dauer drei Monate) zur Verfügung stellen.
Sie müssen den Zahnersatz dann allerdings zurückgeben, da er
für weitere Tests wieder gebraucht wird.
Gießener Anzeiger vom 1. April 2003
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Unangenehmer Mundgeruch kann unterschiedliche Ursachen haben:
Schlechter Atem entsteht
oft schon auf der Zunge
Fast jeder zweite Deutsche leidet unter ständigem oder zumindest
zeitweisem Mundgeruch. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig
sein. Lange Zeit ging man davon aus, dass der Geruch im Magen entsteht.
Die Ursache liegt jedoch meist im Rachen- und Mundbereich, verursacht
durch Bakterien, die sich unangenehm vermehren. Diese Bakterienkolonien
können in Zahnzwischenräumen oder Zahntaschen entstehen, sehr
häufig sind sie aber auf dem hinteren Zungenrücken angesidelt.
Wo genau der Geruch entsteht, kann ein Gasanalysegerät feststellen.
Ist der Zungenrücken als Verursacher erkannt, hilft eine zahnärztliche
Zungenreinigung mit einem Zungenspachtel, die von den Patienten zu Hause
fortgeführt werden sollte.
Bekanntermaßen begünstigt werden kann die Vermehrung der Bakterien
außerdem durch Faktoren wie schlechte Mundhygiene, ungünstige
Ernährung, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, Schlafen mit offenem
Mund, ein allgemein geschwächtes Immunsystem sowie Paradontose und
Rauchen.
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Eine Zahn-Odyssee:
Elvis-Zahn findet keinen
Käufer
Ein Zahn, der mutmaßlich aus dem Mund von Elvis Presley stammt,
hat bei einer Internet-Auktion keinen Bieter gefunden, der ernsthaft bereit
gewesen wäre, das Minimum von 100.000 Dollar zu berappen. Der Zahn
wurde bei eBay im Paket mit einer angeblichen Elvis-Locke und einer vergoldeten
Single des Hits "Love Me Tender" angeboten.
Die Erinnerungsstücke waren nach Angaben eines Sprechers des Eigentümers
seit 1992 im Friseurladen "Yellow Strawberry" in Fort Lauderdale
im US-Bundesstaat Florida ausgestellt. Sie sollten nun verkauft werden,
weil die Kosten für Versicherungen und Sicherheitsvorkehrungen zu
hoch seien, sagte PR-Mann Anthony DeFontes. Der Zahn sei zuvor im Besitz
einer ehemaligen Freundin von Elvis gewesen, bevor er in einem Presley-Museum
zu sehen war und danach nochmals versteigert wurde. Die Haarlocke, die
dem Musiker beim Eintritt in die US-Armee abgeschnitten worden sei, habe
Elvis selbst noch einem Talkshow-Moderator geschenkt, so DeFontes weiter.
Von den abgegebenen Geboten für den Zahn und die Locke hätte
sich keines als seriös erwiesen, erklärte nach der gescheiterten
Auktion ein Sprecher der Anbieterin. Voraussichtlich würden Zahn
und Haare jedoch erneut angeboten, allerdings separat.
Auch wenn die Liebhaberstücke keinen Käufer fanden, das Interesse
an der Auktion war dennoch offenbar immens. Gut 161.000 Mal sei die Website,
auf der das Gebot zu sehen war, innerhalb von 48 Stunden besucht worden,
sagte der Sprecher. Einige der nicht seriösen Bieter hätten
den Preis auf über zwei Millionen Dollar getrieben.
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Justitia lässt grüssen
!
Kara Walton (Delaware, USA) gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal
ihrer Nachbarstadt, nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen hatte,
als sie aus dem Fenster der Toilette auf den Boden stürzte. Dies
geschah, weil sie sich um die Bezahlung ihres Getränks in Höhe
von 3,50 Dollar drücken wollte. Das Gericht sprach ihr 12.000 Dollar
+ Zahnarztkosten zu... !
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Wider den Mundgeruch:
Schwarzer Tee hilft dank
Polyphenolen
Polyphenole im Tee stören das Wachstum von Bakterien, die
für Mundgeruch zuständig sind. Das haben Zahnmediziner der Universität
von Illinois in Chicago herausgefunden. Die Wissenschaftler haben dazu
Bakterien 48 Stunden lang mit Polyphenolen aus Tee behandelt. Eine hohe
Konzentration hatte das Wachstum gestoppt, geringere Mengen hatten die
Produktion der bakteriellen Enzyme verhindert, heißt es in einer
Pressemitteilung der Universität.
Bereits in früheren Studien war nachgewiesen worden, dass schwarzer
Tee auch das Wachstum von Plaquebakterien unterdrückt.
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Zu viel Eis:
Kehle erfroren
Wenn die Temperaturen steigen, kriegen nicht nur Kinder Lust auf
ein erfrischendes Eis. Dass man es mit der kühlen Leckerei jedoch
nicht übertreiben sollte, zeigt ein Beispiel aus der südchinesischen
Hafenstadt Guangzhou: Eine 23-jährige Frau hatte gleich mehrere Packungen
Eiscreme aus dem Gefrierfach genommen und gegessen. Am nächsten Tag
litt sie nicht nur unter heftigem Magenkneifen, sondern hatte auch starke
Schmerzen in der Kehle. Im städtischen Hospital stellten die Ärzte
eine ungewöhnliche Diagnose: Weil sie zuviel Eis in allzu kurzer
Zeit verzehrt hatte, war ihre Speiseröhre erfroren.
Ärzte Zeitung Online vom 17. Juni
2003
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Eistee und Früchtetee gefährden Kinderzähne !
Säureangriff mit E
330
Die Zahnmediziner der Poliklinik für Zahnheilkunde in Gießen
schlagen Alarm: Immer mehr Eltern füllen ihrem Nachwuchs das Modegetränk
"Eistee" in die Nuckelflasche. So werden die Kinderzähne
über längere Zeit mit Säure umspült. Der Zahnschmelz
wird angegriffen, wird dünn, bricht ab, die Zähen lösen
sich regelrecht auf. Eistees enthalten nämlich Zitronensäure
(E330), damit sie schön fruchtig-frisch schmecken. Dei Zahl der kleinen
Patienten mit säuregeschädigten Zähnen in Gießen
hat sich in nur einem Jahr verdoppelt. Anfang der 90er Jahre wurde in
Deutschland gerade ein Glas Eistee pro Kopf getrunken, mittlerweile sind
es fast neun Liter!
Zitronensäure (E330) wird vielen Lebensmitteln zugesetzt: Getränken,
Marmelade, Bonbons, Joghurts und vielem mehr. Wie scharf die Säure
ist, beweist sie, wenn mit ihr Kaffemaschinen oder Heißwassergeräte
entkalkt werden. Die Gießener Zahnmediziner untersuchten 44 Eistees
auf ihren Zitronensäuregehalt. Das Ergebnis: Ausnahmslos alle erwiesen
sich als regelrechte Säurebomben.
Eine englische Studie zeigt zudem, dass auch Früchtetees (schwarze
Johannisbeere, Erdbeere, Himbeere, Brombeere, Preiselbeere, Pfirsich und
Passionsfrucht) den Zahnschmelz weit stärker (dreimal) angreifen
als Orangensaft. Absolut unbedenklich sind dagegen schwarzer Tee, Kamillentee
und andere Kräutertees. Grüner Tee ist sogar gut für die
Zähne, weil er Fluorid und weitere Substanzen enthält, die den
Zahnschmelz stärken.
Dr. Uwe Neddemeyer, 9. Juli 2003
www.zahnaerzte-nr.de/kindereistee.html
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Hongkong
Zahnbürste verschluckt
Einem Zeitungsbericht zufolge hat es eine Frau aus Hongkong trotz
verschluckter Zahnbürste noch geschafft, den Notarzt anzurufen. Der
42-Jährigen sei die Zahnbürste entglitten und in ihrer Kehle
steckengeblieben, berichtete die "South China Morning Post"
am Mittwoch. Sie habe jedoch noch den Notruf 999 wählen können.
Die Rettungssanitäter brachten dem Bericht zufolge die Frau ins Krankenhaus,
wo ihr die 15 Zentimeter lange Zahnbürste schließlich in einer
endoskopischen Operation entfernt wurde. Die Frau erhole sich nun, sagte
eine Krankenhaussprecherin.
(Süddeutsche Zeitung)
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Hongkong
Urzeitlicher Faultier-Zahn
gefunden
Bei Fossiliengrabungen in Gratkorn nördlich von Graz kam
im August 2008 ein zwölf Millionen Jahre alter, 4 cm großer
Zahn eines Krallentiers (Urzeit-Faultier) zu Tage. Der sensationelle Fund
folgt auf eine Reihe von ausgezeichnet erhaltenen Resten von „urzeitlichen"
Hirschen, Schweinen und Hamstern aus früheren Grabungen.
Die Körperproportionen des Krallentiers besitzen mit verkürzten
Hintergliedmaßen und stark verlängerten Armen gewisse Ähnlichkeiten
zu den Riesenfaultieren der Eiszeit. Der Bau ihrer Zähne lässt
sie als reine Blattfresser deuten. Die letzten Vertreter der Krallentiere
starben zu Beginn der Eiszeiten in Asien aus.
(www.museum-joanneum.at)
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Hongkong
Zahnroboter zum Testen
Ein Robotorsystem, das das Beissen, Kauen und Schmatzen eines
menschlichen Gebisse nachahmt, ist von Dr. Kazem Alemzadeh, University
of Bristol, UK, entwickelt worden. Der Roboter wird Dento-Munch genannt
und soll helfen, realistischer Materialien der Zahnmedizin zu testen.
Dento-Munch ist es möglich sich in sechs Freiheitsgraden (6 DOF)
zu bewegen, wie ein menschlicher Kiefer. Die Inspiration für die
Konstruktion basiert auf einem menschlichen Schädel, einer Spinne
und einem Flugzeugsimulator, so Dr. Kazem Alemzadeh.
(www.bristol.ac.uk)
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Hongkong
Namen für Weisheitszähne
Weisheitszähne entwickeln sich erst spät und brechen
bei den meisten Mens chen erst im Erwachsenenalter oder gar nicht durch.
Daher der Name „Weisheitszahn“ im Deutschen.
Außerhalb des westlichen Kulturkreises werden jedoch andere Bezeichnungen
verwendet, so etwa „kauernder Zahn“ im Thai, „jüngster
Zahn“ im Indonesischen oder „den Eltern unbekannt“ (oyashirazu)
im Japanischen, nach der Annahme, dass die Zähne erst auftreten,
wenn die Kinder aus dem Elternhaus bereits ausgezogen sind.
(www.wikipedia.de)
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